|
•
|
|
|
Der wissenschaftliche Hintergrund des Bauchgefühl-Monitors Der amerikanische Psychologe G. Kelly entwickelte in den
fünfziger Jahren des letzten Jahrhunderts die Theorie der „persönlichen
Konstrukte“. Danach können Konstrukte als gedankliche Einschätzungen und
Bewertungen verstanden werden, die die Wahrnehmung und das Handeln eines
Menschen leiten sowie seine Entscheidungen beeinflussen. Für Kelly ist der Mensch auf der Suche nach Antworten,
er formuliert Vorannahmen über die Welt und überprüft bzw. revidiert diese am
Verlauf der eingetretenen Ereignisse in seinem Leben. Kellys „alternativer
Konstruktivismus“ nahm damals eine Perspektive über das Verhältnis von Mensch
und Umwelt vorweg, welche heute als Konstruktivismus große Anerkennung und
Popularität in den verschiedensten Forschungs- und Praxisfeldern genießt. Auf Basis der Konstrukt-Theorie entwickelte Kelly das
sog. Repertory Grid Interview als ein Verfahren die individuellen
Konstruktsysteme eines Menschen zu erheben. Damit visualisiert das Repertory
Grid den individuellen Erfahrungsraum, der einer persönlichen
Erfahrungslandkarte gleicht. All diese relevanten Informationen werden über
dieses Grid visualisiert. Als wissenschaftlicher Beitrag in punkto
Bauchgefühl-Monitor wird unser erster Fall "Hotel" als Beispiel für empirische
Arbeitsforschung auf der gleichnamigen Internetsite veröffentlicht werden. Sie
ist hervorgegangen aus der Zeitschriftenreihe "Harburger Beiträge zur
Psychologie und Soziologie der Arbeit" und ist über diesen link erreichbar:
http://www.uni-magdeburg.de/mpeb/dick/hb/archiv.html Diese Internetsite setzt die Tradition der redaktionell betreuten grauen Literatur fort. Sie wird redaktionell betreut von Juniorprofessor Dr. Michael Dick (eMail) und Prof. Dr. Theo Wehner (eMail). |
|
Impressum
Inhaltsverzeichnis
Suche
Kontakt
|